Pflanze des Jahres 2024 – die Kamille

Pflanze des Jahres 2024 – die Kamille.

Frauenmantel

Der Frauenmantel (Alchemilla), eine geschätzte Pflanze sowohl in der traditionellen Medizin als auch in Gärten, zieht nicht nur durch seine zarte Schönheit, sondern auch durch seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten die Aufmerksamkeit auf sich. Sein Name ist von der Form der Blätter abgeleitet, die an den gefalteten Mantel einer Frau im Mittelalter erinnern. Diese heimische Pflanze Europas ist weit verbreitet in Gärten und Wildlandschaften und zeigt von Frühling bis Spätsommer kleine, unscheinbare, gelb-grüne Blüten.

Seine heilende Wirkung ist seit Jahrhunderten bekannt. Traditionell wird er zur Unterstützung der weiblichen Gesundheit verwendet, insbesondere bei Menstruationsbeschwerden und zur Förderung der Fruchtbarkeit. Die Pflanze enthält Tannine, Flavonoide und Salicylsäure, die entzündungshemmende und adstringierende Eigenschaften besitzen. Frauenmanteltee wird häufig zur Linderung von Menstruationsschmerzen und hormonellen Ungleichgewichten empfohlen.

Zusätzlich wird Frauenmantel in der Volksmedizin zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Magenschleimhautentzündung eingesetzt. Die adstringierenden Eigenschaften der Pflanze schützen die Schleimhäute und fördern die Heilung.

In der Gartenkultur wird Frauenmantel für seine attraktiven, wasserabweisenden Blätter und seine Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bodenarten und Lichtverhältnisse geschätzt. Die Blätter sammeln oft Regen- oder Tauwasser, was zu einem schönen, fast magischen Anblick führt. Frauenmantel eignet sich hervorragend als Bodendecker oder Randbepflanzung in Staudenbeeten und harmoniert gut mit anderen Pflanzen, um eine strukturierte Grünoase zu schaffen.

Zusammenfassend ist der Frauenmantel nicht nur visuell ansprechend, sondern auch ein wertvolles Heilkraut, das in der traditionellen Medizin anerkannt ist. Seine Vielseitigkeit sowohl im Garten als auch in der Naturheilkunde macht ihn zu einer Bereicherung für jeden, der sich für Pflanzen und ihre heilenden Eigenschaften interessiert.

Willkommen im Frühling

Willkommen zum Frühlingsbeginn – die Zeit der Erneuerung und des Erwachens 🌼

Es ist eine wunderbare Zeit, in der die ersten Blumen ihre Köpfe durch die noch kühle Erde stecken und die Sonne beginnt, unsere Tage mit Wärme und Licht zu füllen. Doch der Frühling ist nicht nur eine Zeit für das Auge, sondern auch eine Zeit, in der die Volksheilkunde besonders interessante Pflanzen zu bieten hat.

In diesem Blogbeitrag möchte ich einige dieser wunderbaren Pflanzen vorstellen, die im Frühling nicht nur unsere Gärten verschönern, sondern auch seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet werden.

Bärlauch – Der wilde Knoblauch
Kaum kündigt sich der Frühling an, sprießt auch schon der Bärlauch aus dem Boden. Mit seinem knoblauchartigen Aroma ist er nicht nur eine Delikatesse in der Frühlingsküche, sondern auch ein wahres Geschenk für unsere Gesundheit. Bärlauch wirkt blutreinigend und unterstützt die Verdauung. Ein frisches Bärlauchpesto ist nicht nur lecker, sondern kann auch dabei helfen, den Winterblues zu vertreiben.

Gänseblümchen – Die kleinen Kraftpakete
Sie sind klein, aber oho! Gänseblümchen sind weit mehr als nur hübsche Dekoration für den Rasen. Sie enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Eisen. In der Volksheilkunde werden sie gerne als Tee gegen Husten oder zur Linderung von Hautproblemen eingesetzt. Ein Gänseblümchensalat bringt nicht nur Farbe auf den Teller, sondern stärkt auch das Immunsystem.

Löwenzahn – Der Frühjahrsputz für den Körper
Der Löwenzahn wird oft als Unkraut abgetan, dabei ist er eine wahre Wunderpflanze. Seine Bitterstoffe regen Leber und Gallenblase an und fördern so die Entgiftung des Körpers. Ein Löwenzahntee im Frühling kann wie ein innerer Frühjahrsputz wirken und den Körper von den Schlacken des Winters befreien.

Schafgarbe – Die Heilende
Die Schafgarbe ist eine Heilpflanze, die besonders bei Frauenleiden geschätzt wird. Sie kann krampflösend wirken und bei Menstruationsbeschwerden helfen. Aber auch als Tee zur allgemeinen Stärkung oder bei Verdauungsproblemen ist sie beliebt.

Brennnessel – Das grüne Multitalent
Viele kennen sie nur als lästiges Unkraut, das bei Berührung brennt. Doch die Brennnessel ist ein echtes Multitalent in der Volksheilkunde. Sie wirkt entzündungshemmend, entwässernd und ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Brennnesseltee ist ein klassisches Frühlingsgetränk, das den Körper entgiftet und vitalisiert.

Der Frühling bietet uns also eine Fülle an natürlichen Heilmitteln. Nutzen wir die Kraft dieser Pflanzen, um gesund und munter in die neue Jahreszeit zu starten. Ob als Tee, Salat oder würzige Beilage – die Natur hält für uns genau das bereit, was wir jetzt brauchen.

Wir wünschen euch einen gesunden und blühenden Start in den Frühling! Lasst uns diese wundervolle Zeit genießen und die Geschenke der Natur voll ausschöpfen.

 

PS:
Buchtipp

Frühjahrskur mit heimischen Wildkräutern
Mein Brennnessel Kochbuch

 

Gemüse fermentieren am Beispiel Karotten

Fermentiertes Gemüse gehört zu den schnellen Gerichten. Es ist bereits in mundgerechte Stücke zerkleinert, nicht zu erhitzen, bei Zimmertemperatur zu essen und hat vor allem großen gesundheitliche Wert. Einige Esslöffel pro Tag sind ein Geschenk für unseren Körper. In einigen asiatischen Ländern werden zu jeder Mahlzeit (inkl. Frühstück) Schälchen mit milchsauer vergorenem Gemüse gereicht, jeder nimmt, was er will. Genügend Milchsäurebakterien im Darm sind sie für ein funktionierendes Immunsystem verantwortlich.
Je nach Art das Gemüse in Scheiben, Stifte, Stückerl schneiden, raspeln oder auch ganz belassen. Wenn Gemüse im Ganzen eingelegt wird, dann etliche Male mit einer dünnen Nadel einstechen, damit die Lake ins Gemüse eindringen kann.
Lake = 15 bis 40 g Salz in 1 l Wasser auflösen.

 

Zutaten:

  • 300 g Karotten
  •  1 Stk. Zwiebel klein
  • ½ Stk. Knoblauchzehe
  • 1 Stk. Nelke
  • 3 Stk. Pfefferkörner
  • einige Kümmelkörner
  • kl. Lorbeerblatt
  • einige Senfkörner


Zubereitung:

Karotten in kleine Stifte schneiden, Zwiebel kleinwürfelig. Gemüse in eine Schüssel geben, alle Zutaten beifügen und mit 1 % Salz (von Gemüsemenge berechnet, in diesem Falle 3 g) mindestens 3 Minuten gut durchkneten.
1 Stunde ziehen lassen, in dieser Zeit wird dem
Gemüse Zellsaft entzogen.

Alles in die vorbereiteten Gläser drücken, bei Bedarf mit Lake auffüllen, bis das Gemüse vollkommen bedeckt ist. Gläser nur so viel befüllen, dass unter dem Rand ein Gärraum von etwa 3 cm frei bleibt. Mit einem Gewicht beschweren oder einem Kraut/Kohlblatt fest niederdrücken. Glas schnell verschließen. Gläser auf eine wasserfeste Unterlage stellen und bei Zimmertemperatur sonnenlichtgeschützt etwa 7-14 Tage stehen lassen. Dann kühl und dunkel noch mindestens 3 Wochen ruhen lassen.

Gemeinsam schützen wir die Umwelt

 

GEMEINSAM SCHÜTZEN WIR DIE UMWELT – MACH MIT!

Im Büroalltag Zu Hause
ENERGIE SPAREN Kopiererdeckel schließen
Lichter ausschalten und Computer herunterfahren
Zusätzliche Geräte ausschalten oder ausstecken (Mehrfachstecker mit Ein-/Ausknopf verwenden)
Heizung reglementieren (abends und am Wochenende zurückdrehen)
Stoß- anstatt Dauerlüften
Licht aus, wenn die Sonne scheint
Deckel auf den Topf, wenn Wasser gekocht wird oder Wasser im Wasserkocher erhitzen
Nachhitze der Herdplatte nützen
Geräte, die nicht gebraucht werden ausschalten
In Räumen, die nicht immer genützt werden, entsprechend die Heizung reglementieren
Stoß- anstatt Dauerlüften
WASSER/ABWASSER/ABFALL Sparsamer Umgang mit Wasser
Nutzung von natürlichen Reinigungsmitteln (Ökologisch abbaubaren Reinigungsmitteln – siehe www.oekorein.at oder Reinigungsmittel aus natürlichen Materialien selber Herstellen (geht ganz einfach – siehe Buchtipp DIY Putzmittel von Tatiana Warchola)
Vor jedem Ausdruck überlegen, ob ein Druck notwendig ist – beidseitig Drucken und Kopieren
Schmierpapier sammeln und wiederverwenden
Müll reduzieren und ordentlich trennen
Regentonne aufstellen und Wasser sparen
Nutzung von natürlichen Reinigungsmitteln (Ökologisch abbaubaren Reinigungsmitteln – siehe www.oekorein.at oder Reinigungsmittel aus natürlichen Materialien selber Herstellen (geht ganz einfach – siehe Buchtipp DIY Putzmittel von Tatiana Warchola)
Müll reduzieren und ordentlich trennen
ÖKOLOGISCHER EINKAUF Einkauf von umweltfreundlichem Büromaterial, Vermeidung von Plastik (auf Verpackung verzichten, keine Klarsichtfolien etc.)
Einkauf von Lebensmitteln aus der Region, aus Bio-Anbau und Fair Trade
Bei Neuanschaffung von Elektrogeräten auf Energieeffizienz achten und neue Technologien berücksichtigen (Solar, LED etc.)
Zum Desinfizieren der Räume – Räuchern!
Kartonagen und anfallendes Verpackungsmaterial wiederverwenden
Keine Einwegsachen kaufen
Beim Kauf allgemein auf die Menge und Notwendigkeit achten
biologisch und regional einkaufen
Kaputtgewordenes reparieren, anstatt Neues zu kaufen
Bei Neuanschaffung von Elektrogeräten auf Energieeffizienz achten und neue Technologien berücksichtigen (Solar, LED etc.)
Zum Desinfizieren der Räume – Räuchern!
Beim Einkaufengehen Stoffsackerl mitnehmen
Auf reduzierte Verpackung bei Lebensmitteln achten
MOBILITÄT zum Büro wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren
Fahrgemeinschaften bilden
Ein paar Schritte gehen oder das Fahrrad nutzen, anstatt mit dem Auto zu fahren
 

 

Vielleicht habt ja auch ihr noch ein paar tolle Ideen, wie wir gemeinsam die Umwelt schützen können – lasst es uns bitte wissen und schreibt uns – wir würden uns sehr über eure Infos freuen!

Viele liebe Grüße

Das FNL Umwelt-Team

 

Unser Umweltteam

 

Dürfen wir euch vorstellen – unser Umwelt-Team!

SIEGLINDE SALBRECHTER
bundesleitung@fnl.at
Unsere wunderbare Obfrau wird sich zukünftig um folgende Belange in unserem Umwelt-Team kümmern:

  • Soziale Rolle für Referent*innen & Mitarbeiter*innen
  • Vernetzung & Partnerschaften
  • Leitbild (in Abstimmung mit dem Vorstand)
PROF. MAG. DR. HELMUT ZWANDER Helmut übernimmt als pädagogischer & wissenschaftlicher Leiter folgende Aufgaben im Umwelt-Team:

  • Leitung Bildung & Entwicklung
  • Pädagogische Leitung der Akademie
  • Leitung Bildungsprogramm & Weiterbildungsangebot
KERSTIN SCHREIBER
kerstin@fnl.at
Die Zentrale-Leiterin Kerstin ist in unserem Umwelt-Team zuständig für:

  • Ökologische Beschaffung
  • Abfall / Wasser / Abwasser / Energie & Bauaufwand
  • Reinigungsmanagement
  • Mobilitätmanagement
ANGELIKA SALBRECHTER
info@fnl-kraeuterakademie.at
Als Hauptansprechpartnerin für die Kräuterakademie fungiert Angelika zukünftig im Umwelt-Team für

  • Sicherung Qualitätskontrolle Bereich Bildung
  • Information & Kommunikation
  • Soziale Rolle für Referent*innen & Teilnehmer*innen
  • Mobilitätsmanagement
KATRIN GIERMAIER
Katrin ist Koordinatorin im FNL für des Österreichischen Umweltzeichen und weiters zuständig für

  • Erstellung Bildungs- & Weiterbildungsprogramm
  • Strategische Maßnahmen in Bezug auf Bildung & Umwelt
  • Soziale Rolle für Referent*innen & Teilnehmer*innen
  • Allgemeine Koordination des Umweltsektors
 

 

Wir alle freuen uns sehr, diese wertvollen Aufgaben im FNL über zu haben und gemeinsam an einer nachhaltigen Entwicklung für uns alle arbeiten zu dürfen!

Wir setzen ein Zeichen

Unser Weg zum Österreichischen Umweltzeichen

Seit nun knapp 40 Jahren setzt sich der FNL für die Förderung des Naturschutzes und die Erhaltung der Artenvielfalt ein. Durch Aufklärungsarbeit und Bewusstsein-schaffen, durch die Abhaltung unserer Veranstaltungen, durch Berichte in den Gesundheitsboten und das Fördern, Re- & Kultivieren von Lehr- & Schaugärten versuchen wir Jahr für Jahr so vielen Menschen wie möglich einen Zugang zum natürlichen Leben aufzuzeigen und Alternativen zu bieten, um im Einklang mit der Natur zu stehen und die Schätze unserer Erde zu wahren und zu erhalten. Dies ist mitunter Kernaufgabe unserer Gemeinschaft und unseren Mitgliedern durch unsere Arbeit und unser Tun bekannt. Als nächsten großen Schritt haben wir uns für 2021 zum Ziel gesetzt, diesbezüglich auch ein klares ZEICHEN nach außen zu setzen und lassen uns hierfür zertifizieren!

WIR SIND AUF DEM WEG ZUM ÖSTERREICHISCHEN UMWELTZEICHEN!

Das Österreichische Umweltzeichen ist ein unabhängiges Gütesiegel für Umwelt und Qualität. Mit unserer FNL Kräuterakademie nach Ignaz Schlifni haben wir uns auf den Weg gemacht und sind Mitten im Zertifizierungsprozess für den Bereich grüne, nachhaltige Bildung und Entwicklung. Mit der Auszeichnung des Österreichischen Umweltzeichens erzielen wir nicht nur ein Gütesiegel für gelebtes Qualitäts- und Umweltmanagement, sondern transportieren unsere Prinzipien auch klar nach Außen! Wir freuen uns sehr über den Entschluss unseres Vorstands zur Zertifizierung und unser Team arbeitet mit viel Eifer & Freude an diesem wunderbaren Projekt.

Gerne möchten wir euch hier mit unseren BLOG-Beiträgen die Möglichkeit geben, unseren Weg zum Österreichischen Umweltzeichen mitzuverfolgen und zu begleiten. Laufend werden wir euch über alle weiteren Schritte informieren, stellen euch unser “Umwelt-Team” vor und geben Tipps und Infos für ein nachhaltiges Handeln und naturgemäßes Leben.

Weitere Informationen über das Österreichische Umweltzeichen findet ihr hier.

Unterstützen wir gemeinsam unseren wundervollen Planeten, bewahren wir die Natur und all ihre Schätze. Üben wir auf das zu achten, was uns geschenkt wird und streben wir in all unserem Sein und Tun an, unser Dasein gesund, naturverbunden und lebensweit zu gestalten!

 

Shower Steamer

Viele Menschen legen sich einfach in ihre Badewanne und entspannen wunderbar. Was tun, wenn man keine Badewanne hat? Dafür gibt es einen einfachen Trick, wie wir schnell und einfach aus unserem Badezimmer eine Wellnessoase schaffen. Duschbomben sind da eine gute und sehr wirksame Möglichkeit.

Duschbomben kannst du aus wenigen Zutaten rasch herstellen. Mit ätherischen Ölen ergänzt verwandelst du dein Badezimmer in einen Spa-Bereich.

Rezept:

  • 250 g Natron
  • 150 g Zitronensäure
  • 30 g Milchzucker
  • 20 g Pfeilwurzelstärke oder eine andere Stärke
  • optional kannst du auch eine Lavaerde/Heilerde verwenden
  • ätherisches Öl nach Wahl
  • etwas Öl
  • Pflanzenfarben optional wie Matcha, diverse Fruchtpulver, usw…

Die Shower Steamer oder Duschbomben sind etwas heikel in der Herstellung und benötigen etwas Fingerspitzengefühl und Geduld.

Die trockenen Zutaten werden sehr gut in einer Schüssel durchmischt. Du kannst das Pflanzenpulver auch gleich untermischen. Nun gibst du vorsichtig etwas fettes Öl hinzu. Würdest du Wasser oder Hydrolat verwenden würde es eine Reaktion zwischen dem Natron und der Zitronensäure geben, diese wollen wir unbedingt vermeiden, denn die Reaktion (schäumen) wollen wir in der Dusche erst entfachen. Darum verwenden wir für Shower Steamers oder Duschbomben fettes Öl. Es darf nur so viel hinzugegeben werden, bis die Masse die Konsistenz von feuchtem Sand erreicht hat. Jetzt kommen die ätherischen Öle dazu und diese werden nochmals sehr gut untergeknetet. Die Masse hält nicht so gut wie bei Badebomben, also wundere dich nicht. Jetzt kannst du diese in Silikonformen füllen und gut aushärten lassen. Ich gebe sie ein paar Stunden in den Kühlschrank, anschließend lassen sie sich gut ausformen. Weiters für 24 Stunden auf einem Holzbrett trocknen lassen.

Für meine Shower Steamers oder Duschbomben habe ich verschiedene Düfte verwendet. Ich habe die Menge in vier Teile aufgeteilt und unterschiedlich gefärbt und auch verschiedene Düfte verarbeitet.

  • 15 Tr. Patschuli, 10 Tr. Ylang Ylang, 5 Tr. Vanille (roten Duschbomben)
  • 10 Tr. Eucalyptus, 15 Tr. Pfefferminze (nicht Kindertauglich, grüne Duschbomben)
  • 15 Tr. Lavendel, 15 Tr. Orange (blaue Duschbomben)
  • 15 Tr. Rosmarin, 15 Tr. Bergamotte (weiße Duschbomben)

Diese Menge an ätherischen Ölen benötigst du damit der Duft sich in der Dusche so richtig entfalten kann. Ist es dir zu stark, verwende einfach etwas weniger. Bei der ersten, dritten und letzten Mischung kannst du die ätherischen Öle auch gerne etwas erhöhen, damit der Duft besser zur Geltung kommt.

Angewendet werden die Shower Steamer oder Duschbomben, in dem sie einfach in der Dusche auf den Boden gesetzt werden. Im Kontakt mit Wasser fangen sie an zu schäumen und lösen sich langsam auf und setzen die ätherischen Öle frei.

Ich gebe meine Shower Steamer in ein Gläschen in denen mal Kerzen waren. Diese Gläser sind stabil und eignen sich hervorragend für unsere Duschbomben. Zudem hast du dann auch gleich ein schönes Geschenk parat. Wichtig ist, dass du die Shower Steamer bzw. Duschbomben gut verpackst, damit die ätherischen Öle nicht entweichen.

Viel Spaß beim Nachmachen

Marlies Schneider

Referentin der FNL Kräuterakademie nach Ignaz Schlifni

Bitterstoffe

Ist der Darm gesund, ist der Mensch gesund: Bitterstoffe sorgen für eine gute Darmflora. Sie fördern die Funktion der inneren Organe und sind eigentlich auch natürliche Appetitzügler. Bitterkräuter vor dem Essen auf süße Speisen hat oder gern zu viel isst.

Bittergemüse Artischocke

Es gibt kalt gepressten fertigen Saft im Naturkostladen oder in der Apotheke. Außerdem kann die Artischocke auch als Gemüse gegessen werden. Täglich entweder Gemüse gegessen werden. Täglich entweder Gemüse oder 2 bis 3 EL Saft verhelfen zu einer besseren Verdaubarkeit.

Bitterkraut Beifuß

Gehört in der kalten Jahreszeit auf jeden fetten Braten. Ohne Beifuß gibt es weder Gans noch Ente und schon gar keinen Schweinebraten. Er hilft bei der Fettverdauung. Wer das Gewürz nicht mag, muss vor einem fetten Essen zumindest eine Tasse starken Tee davon trinken.

Bittersalat Engelwurz

Die Wohltuwurzel bringt auch Wohlbefinden, selbst wenn man sich ganz und gar überessen hat. Ist es einmal zu viel geworden, dann in den nächsten Tagen Engelwurzwein verwenden – über Salat, aber auch (verdünnt) als Gesundheitsgetränk.

Bittersalat Chicoree

Kann gekocht, gebraten oder roh auf den Speisezettel. Im Tausch mit Radicchio oder bitterem Rucola sollte er täglich gegessen werden. Er unterstützt die Verdauungskräfte.

Fast schon Pflicht – Kräuteressig. Der Kräuteressig, der mit Bitterkräutern gemacht wird, ist ein reiner Gesundheitsessig zur Unterstützung der Verdauung. Eine Art Tinktur, die anstatt mit Alkohol mit Essig zubereitet wird. Immer einen biologischen Apfelessig verwenden. Jetzt im Winter, nimmt man am besten Wurzeln (bei guter Witterung frisch gegraben, oder getrocknete, die man etwas an mörsert) oder getrocknete Pflanzen, wie sie auch für Tee gebräuchlich sind.

Rezept: Kräuteressig

  • Ein verschließbares Glas mit 2 bis 3 EÖ Pflanzenmaterial locker füllen und mit etwa ½ Apfelessig auffüllen.
  • Verschließen, schütteln, damit alle Pflanzenteile befeuchtet werden und 2 bis 3 Wochen in der Küche stehen lassen. Täglich schütteln.
  • Man gießt durch einen Kaffeefilter (auch Teefilter) ab. Der Verdauungsessig kommt in kleine Schraubfläschchen. Im Kühlschrank oder kalten Keller lagern.

Wichtige Bitterkräuter:

Aloeblätter, Enzianwurzeln, Wermutkraut, Andornkraut, Angelikawurzel, Salbeiblätter, Bitterkleeblätter, Kurkumawurzel, Melissen Blätter, Schafgarbenwurzeln, Thymianblätter, Wacholderbeeren, Rosmarinnadeln, Liebstöckelwurzel, Lavendelblüten, Bibernellwurzeln, Beifusskraut, Löwenzahnwurzeln, Mariendistel-Samen, Tausendgüldenkraut, Wegwarten Wurzel, Kardamom

Bittermischung für Tee, Tinktur, Wein oder Essig

20 g Thymian
20 g Tausendgüldenkraut
30 g Löwenzahnwurzel
30 g Schafgarbe

Tee:

1 TL mit ¼ kochendem Wasser übergießen, nur 5. min. ziehen lassen.
Bitterstoffe werden über Mundschleimhaut aufgenommen. Tee vor oder nach dem Essen trinken.

Wein:

10g der Mischung mit ½ l hochprozentigem Obstschnaps übergießen.
Mindestens 4 Wochen stehen lassen, zwischendurch immer wieder schütteln.
Durch einen Filter abgießen. Vor dem Essen und abends (zur Leberpflege) 15 bis 20 Tropfen nehmen.

Essig:

1 EL mit ¼ l Essig übergießen. 2 bis 3 Wochen ziehen lassen, Abseihen und kleine Gläschen vor üppigem Essen trinken (Essig verdünnen).
Achtung: keine Bitterstoffe verwenden bei Durchfall, Magengeschwüren und Darmgeschwüren.

 

Veganes Bärlauchpesto

Rezept:

  • Bärlauch – trocken und ungewaschen, weil auf der Pflanzenoberseite u.a. wertvolle Hefen sitzen wie z.B. Vitamin B12
  • Mandeln und/oder Walnüsse gemahlen
  • Steinsalz natürlich und ohne Zusätze – wer mag kann auch grobes Salz verwenden
  • Hefeflocken – optional als Parmesan“ersatz“
  • Olivenöl möglichst in Rohkostqualität z.B. von ManiBläuel

Den Bärlauch fein hacken – wer hat mit einem Keramikmesser – oder durch den Fleischwolf drehen. Alle anderen Zutaten nach eigenem Geschmack mengenmäßig dazugeben. Wichtig wenn das Pesto länger im Kühlschrank aufgehoben werden soll: auf der Oberfläche muß eine Schicht Öl schwimmen zur sauberen Konservierung. Schmeckt hervorragend zu rohen Zucchini-Spaghetti und natürlich Nudeln ;-). Sabine mischt zum Bärlauch gerne mal noch die jungen Blätter vom Giersch mit dazu – oder was halt gerade in der Nähe so wächst! Das Grundrezept kann natürlich mit jeder anderen Pflanze verwendet werden!

Guten Appetit! 

Liebe Grüße von unserer FNL- Funktionärin aus dem Lechrain

Sabine Reitinger
Am Heßlaberg 15
86943 Thaining

heilraum@sabine-reitinger.de
www.sabine-reitinger.de
https://t.me/HeilraumSabineReitinger