Der Igel im Herbst – ein Winterquartier für den kleinen Gartenbewohner

Wenn es abends früher dunkel wird und die ersten kalten Nächte kommen, verändert sich auch im Garten einiges. Unter Hecken raschelt es. Im Laub bewegt sich etwas. Vielleicht entdeckt man noch einen Igel, der emsig durch den Garten läuft und auf der Suche nach Futter ist. Der Herbst ist für den Igel eine wichtige Zeit.

Noch wird gefressen, solange es das Wetter zulässt. Der Igel muss sich genügend Energiereserven für die kalten Monate anfressen. Gleichzeitig sucht er bereits nach einem geeigneten Platz für seinen Winterschlaf. Und genau dabei können wir ihm helfen.

🍂 Ein bisschen Unordnung ist jetzt willkommen

Ein aufgeräumter Garten ist für einen Igel kein besonders interessanter Garten. Laubhaufen, Äste, Reisig und dicht gewachsene Bereiche bieten Schutz und Verstecke. Was für uns vielleicht nach „nicht aufgeräumt“ aussieht, kann für kleine Gartenbewohner ein wertvoller Lebensraum sein. Deshalb darf im Herbst ruhig einmal etwas liegen bleiben.

Unter einer Hecke einen Laubhaufen anhäufen. Äste und dünnes Reisig darüberlegen. Vielleicht findet sich eine ruhige Ecke hinter dem Schuppen oder unter einem großen Strauch. Der Igel braucht keinen perfekten Bauplan. Er braucht einen trockenen, geschützten und möglichst ungestörten Platz.

🦔 So kannst du ein Winterquartier anlegen

Ein Igelquartier lässt sich mit einfachen Mitteln schaffen.
Suche eine ruhige Stelle im Garten, möglichst dort, wo sie nicht ständig betreten oder bearbeitet wird. Eine Hecke, ein Strauch oder ein Platz unter Bäumen eignet sich gut. Dort kannst du zunächst trockenes Laub sammeln. Darüber kommen locker Äste und Reisig. Wichtig ist, dass der Haufen nicht komplett zusammengepresst wird. Zwischen den Materialien sollen kleine Hohlräume entstehen. Genau diese Struktur macht einen solchen Haufen interessant. Wer etwas mehr bauen möchte, kann zusätzlich ein kleines Igelhaus aus unbehandeltem Holz aufstellen und anschließend großzügig mit Laub und Reisig bedecken.

Aber auch hier gilt: Je natürlicher, desto besser.

🌧️ Trockenheit ist entscheidend

Ein Winterquartier sollte möglichst vor Regen und Wind geschützt sein.
Eine dicke Schicht Laub kann bereits viel ausmachen. Darüber kann Reisig gelegt werden, damit das Laub nicht beim nächsten Windstoß im ganzen Garten verteilt wird. Eine Folie oder luftdichte Abdeckung ist dagegen keine gute Idee. Das Quartier sollte trocken bleiben, aber trotzdem ausreichend belüftet sein. Auch der Boden spielt eine Rolle. Ein geschützter Platz mit natürlichem Untergrund ist besser als ein vollständig abgedichteter Bereich.

🌿 Nicht jeden Laubhaufen sofort entfernen

Vielleicht ist das die einfachste Hilfe überhaupt.
Wenn im Herbst die Blätter fallen, müssen nicht alle sofort im Laubsauger verschwinden. Ein Teil darf unter Sträuchern und Hecken liegen bleiben. Dort finden sich nicht nur mögliche Schlafplätze. Laub und abgestorbenes Pflanzenmaterial gehören zum natürlichen Kreislauf des Gartens und bieten zahlreichen kleinen Tieren Nahrung und Schutz. Gerade deshalb lohnt es sich, im Herbst nicht jede Ecke gründlich auszuräumen.

⚠️ Vorsicht mit Laubsauger und Gartengeräten

Wo ein Igel sitzt, sieht man ihn nicht unbedingt. Das gilt besonders für Laub- und Reisighaufen. Bevor ein Haufen umgesetzt oder mit schwerem Gartengerät bearbeitet wird, sollte deshalb genau kontrolliert werden, ob sich dort Tiere befinden. Auch beim Mähen unter Hecken oder dichtem Bewuchs ist Vorsicht angebracht. Ein bereits bezogenes Winterquartier sollte möglichst überhaupt nicht mehr gestört werden.

🐛 Und was ist mit dem Futter?

Igel ernähren sich hauptsächlich von tierischer Nahrung. Auf ihrem Speiseplan stehen unter anderem Käfer, Larven, Würmer und andere kleine Bodentiere. Ein naturnaher Garten mit unterschiedlichen Pflanzen, Hecken, Laub und etwas Totholz kann deshalb mehr für einen Igel tun als ein perfekt gepflegter Rasen. Wer im Herbst seinen Garten etwas weniger „steril“ hält, schafft gleichzeitig Lebensräume für viele der kleinen Tiere, von denen der Igel lebt. Wasser kann ebenfalls angeboten werden. Eine flache Schale mit frischem Wasser reicht. Milch gehört dagegen nicht in den Garten. Igel können sie nicht gut vertragen.

🌙 Wenn der Igel verschwunden ist

Irgendwann wird man ihn nicht mehr sehen.
Dann ist wahrscheinlich der Zeitpunkt gekommen, an dem er sich in sein Winterquartier zurückgezogen hat. Während des Winterschlafs sinken Körpertemperatur und Stoffwechsel deutlich ab. Der Igel lebt in dieser Zeit von seinen zuvor angelegten Energiereserven. Deshalb ist der Herbst für ihn so wichtig.

Ein Igel, der im September oder Oktober noch unterwegs ist, muss nicht automatisch Hilfe brauchen. Gerade im Herbst sind Igel häufig noch aktiv und auf Nahrungssuche. Anders sieht es bei offensichtlich verletzten, kranken oder sehr schwachen Tieren aus. Auch ein Igel, der bei kaltem Wetter tagsüber apathisch wirkt oder sich nicht zurückzieht, sollte fachkundig beurteilt werden. In solchen Fällen helfen Wildtierstationen oder Tierärzte weiter.

🍁 Ein Garten muss nicht perfekt sein

Vielleicht ist das Schönste, was man einem Igel im Herbst geben kann, ein kleines Stück Garten, das einfach bleiben darf.
Ein Haufen Laub.
Ein paar Äste.
Eine dichte Hecke.
Eine Ecke, in der niemand ständig aufräumt. Für uns sieht das nach Herbst aus. Für einen Igel kann es ein Winterquartier sein. 🦔🍂

Und wenn im Frühjahr wieder Bewegung in den Laubhaufen kommt, darf man ruhig ein wenig neugierig sein.
Vielleicht war dort den ganzen Winter jemand zu Hause.

Beinwell – die Kraft steckt in der Wurzel

Jetzt, im Herbst, sieht man ihn oft kaum noch. Das Laub wird müde, die oberirdischen Teile ziehen sich zurück. Aber unten im Boden ist noch ordentlich etwas los. Die Beinwellwurzel sitzt tief in der Erde. Dick, dunkel und etwas schleimig beim Aufschneiden. Kein besonders hübscher Anblick. Und doch gehört sie seit Jahrhunderten zu den bekannten Pflanzen der Volksheilkunde.

Der Name Beinwell passt dazu. „Bein“ bezeichnete früher den Knochen, „wellen“ steht im alten Sprachgebrauch sinngemäß für zusammenfügen oder zusammenwachsen. Eine Pflanze also, deren Name schon erzählt, wofür man sie einst geschätzt hat. Heute kennt man den Beinwell vor allem aus äußerlichen Zubereitungen – etwa Salben und Einreibungen.

Was steckt in der Beinwellwurzel?

Eine Besonderheit des Beinwells ist Allantoin. Dieser Stoff wird seit Langem mit Vorgängen der Gewebeneubildung und Regeneration in Verbindung gebracht. Dazu kommen unter anderem Schleimstoffe, Gerbstoffe und weitere Pflanzeninhaltsstoffe. In der traditionellen Anwendung wird Beinwell äußerlich bei stumpfen Verletzungen, beanspruchten Gelenken sowie zur Pflege von Haut und Gewebe verwendet. Auch bei Sehnen und Bändern findet man ihn in alten Rezepturen wieder. Das heißt nicht, dass eine Beinwell-Salbe einen Knochenbruch „heilt“. Ein gebrochener Knochen gehört selbstverständlich in fachkundige Hände. Die traditionelle Pflanzenkunde hat ihren Platz – aber sie ersetzt keine medizinische Behandlung.

Und noch etwas gehört beim Beinwell unbedingt dazu: Die Pflanze enthält Pyrrolizidinalkaloide. Deshalb sollte Beinwell nicht innerlich angewendet werden. Für die äußerliche Anwendung sind entsprechende, dafür geeignete Zubereitungen vorzuziehen.

Die Wurzel wird geerntet, wenn oben nichts mehr los ist.

Später Herbst ist eine gute Zeit, sich die Wurzel genauer anzusehen. Wenn sich die oberirdischen Pflanzenteile zurückgezogen haben, findet man die kräftige Wurzel im Boden. Auch das zeitige Frühjahr vor dem neuen Austrieb wird traditionell zur Wurzelernte genutzt.

Wer Beinwell im eigenen Garten hat, kennt das Problem: Einmal angekommen, bleibt er gerne. Beim Graben trotzdem nicht alles ausreißen. Ein Teil der Wurzel darf ruhig im Boden bleiben. Der Beinwell nimmt einem das meist nicht übel und treibt im nächsten Jahr wieder aus. Und beim Ausgraben merkt man schnell, warum die Pflanze so gut in der Erde verankert ist.

🌿 Eine alte Beinwell-Salbe

Eine Möglichkeit, die Wurzel äußerlich zu verwenden, ist ein Ölauszug, der anschließend mit Bienenwachs zu einer Salbe verarbeitet wird.

Du brauchst:

  • etwa 35 g frische Beinwellwurzel
  • 250 g pflanzliches Öl, zum Beispiel Olivenöl
  • 35 g Lanolin
  • 25 g Bienenwachs

Wer möchte, kann traditionell auch Salomonsiegelwurzel ergänzen. Die frische Wurzel zunächst gründlich reinigen, trockentupfen und klein schneiden. Dann mit dem Öl vorsichtig erwärmen. Nicht wild braten – die Pflanze soll langsam ins Öl übergehen. Anschließend vom Herd nehmen und über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag wird der Ansatz noch einmal vorsichtig erwärmt und danach durch ein feines Tuch oder Sieb abgefiltert.

Nun kommen Lanolin und Bienenwachs dazu. Unter leichtem Rühren schmelzen lassen. Eine kleine Probe auf einem kalten Teller zeigt, wie fest die Salbe später wird. Ist sie zu weich, kann etwas mehr Bienenwachs dazu.

Dann abfüllen und vollständig auskühlen lassen. Der Duft ist erdig. Die Farbe meist kräftig. Eine solche Salbe sieht nicht aus wie ein Produkt aus der Kosmetikabteilung – und genau das mag ich daran. 🌿

Noch ein Wort zur Anwendung: Solche traditionellen Zubereitungen gehören nur auf intakte Haut. Bei tiefen Wunden, starken Verletzungen, Verdacht auf Knochenbruch oder anhaltenden Beschwerden sollte die Ursache fachlich abgeklärt werden. Der Beinwell ist keine Zauberpflanze. Aber er ist eine dieser alten Pflanzen, bei denen man versteht, warum sie über Generationen hinweg ihren Platz in der Volksheilkunde behalten haben. Und manchmal reicht schon das Ausgraben einer einzigen Wurzel, um wieder daran zu denken, was alles unter unseren Füßen wächst.

Hopfen – wild im Wuchs, sanft am Abend

Man sieht den Hopfen (Humulus lupulus oft erst, wenn man genauer hinschaut.

Lange, kräftige Ranken klettern an Zäunen, Stangen und anderen Pflanzen empor. Der Hopfen sucht das Licht und wächst dabei erstaunlich schnell. Wo er sich wohlfühlt, kann er innerhalb kurzer Zeit ganze Bereiche überwuchern. Und dann sind da diese kleinen grünen Hopfenzapfen. Dennoch erscheinen sie fast unscheinbar. Dabei gehören sie zu den bekanntesten Pflanzen für die ruhige Seite des Abends.

Vom wilden Wuchs zur stillen Nacht

Der Hopfen begleitet die Menschen schon seit vielen Jahrhunderten. Darüber hinaus wurde er im Mittelalter kultiviert und auch als Pflanze für die traditionelle Heilkunde geschätzt. Später wurde er vor allem durch das Bier bekannt. So bekam der Hopfen eine zweite, ganz andere Seite: Geselligkeit, Feste, gemeinsames Essen und Trinken.

Dabei steckt in dieser Pflanze ein schöner Gegensatz.

Wild im Wuchs – sanft in der traditionellen Verwendung.

Während sich seine Ranken mit großer Kraft nach oben winden, werden die weiblichen Blütenstände traditionell mit Ruhe und Schlaf in Verbindung gebracht.

Die Hopfenzapfen sind weiblich

Botanisch ist der Hopfen eine Besonderheit. Er ist zweihäusig. Männliche und weibliche Blüten befinden sich also auf unterschiedlichen Pflanzen. Die bekannten grünen „Hopfenzapfen“ sind die weiblichen Blütenstände.

Unter ihren kleinen, dachziegelartig übereinanderliegenden Blättchen sitzen gelbliche Drüsen. Dort findet sich das sogenannte Lupulin mit seinen charakteristischen Bitter- und Aromastoffen. Für die traditionelle Verwendung werden vor allem diese weiblichen Blütenstände gesammelt. Wenn die Zapfen im Spätsommer reif werden und ihren typischen Duft verströmen, beginnt die Zeit, in der man sie ernten kann.

Hopfen und die Ruhe am Abend

Die weiblichen Blütenstände des Hopfens werden traditionell bei leichter nervöser Anspannung und zur Unterstützung des Schlafes verwendet. Auch die Kombination mit Baldrian ist aus der Pflanzenkunde gut bekannt. Dabei sollte man nicht vergessen: Hopfen ist keine „Schlafpflanze“, die bei jedem Menschen gleich wirkt. Pflanzliche Zubereitungen können Müdigkeit und Schläfrigkeit fördern. Wer Medikamente einnimmt oder regelmäßig mit Schlafproblemen zu tun hat, sollte eine Anwendung vorher fachlich abklären. 2007 wurde der Hopfen zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.

Ein Hopfenkissen für die Nacht

Eine der schönsten traditionellen Anwendungen braucht weder komplizierte Zubereitung noch viele Zutaten.

Ein kleines Hopfenkissen.

Dafür werden vollständig getrocknete Hopfenzapfen locker in ein kleines Baumwoll- oder Leinenkissen gefüllt. Das Kissen kommt nicht direkt unter den Kopf, sondern kann neben das Kopfkissen gelegt werden. Der typische Duft des Hopfens begleitet so den Abend. Wer möchte, kann die Hopfenzapfen mit etwas getrocknetem Lavendel kombinieren. Wichtig ist, dass die Hopfenzapfen wirklich vollständig trocken sind, bevor sie in das Kissen kommen. Die Füllung sollte von Zeit zu Zeit erneuert werden. Mehr braucht es eigentlich nicht.

Der Hopfen und das Wasser

In der Symbolik alter Pflanzenüberlieferungen wird der Hopfen manchmal mit dem Element Wasser und der Rune Laguz ᛚ verbunden. Wasser sucht sich seinen Weg. Es muss nicht kämpfen. Es fließt um Hindernisse herum, sammelt sich in Vertiefungen und wird dort still. Das passt schön zum Hopfen. Nicht zu seiner Ranke – die will nach oben, aber zu seiner traditionellen Verwendung am Abend. Wenn der Tag langsam leiser wird, darf auch der Kopf einmal aufhören, alles festhalten zu wollen.

Nicht alles muss heute gelöst werden. Manches darf einfach ruhen.

Hopfen zum Räuchern

Getrocknete Hopfenzapfen können auch in Räuchermischungen verwendet werden.

In der überlieferten Pflanzenkunde steht der Hopfen dabei eher für Ruhe, Übergang und Loslassen. Besonders am Abend kann der Duft eine Räucherroutine begleiten. Natürlich ist das keine medizinische Anwendung. Es geht um Duft, Atmosphäre und das bewusste Ende eines Tages. Vielleicht ist genau das manchmal genug. Ein paar getrocknete Hopfenzapfen. Eine ruhige Ecke. Ein wenig Zeit.

🌿 Der Hopfen wächst mit aller Kraft nach oben. Und doch liegt seine besondere traditionelle Seite in der Ruhe.

Das ist vielleicht das Schönste an dieser Pflanze: Sie zeigt zwei völlig verschiedene Gesichter. Die kräftige Ranke, die sich ihren Weg sucht, und den kleinen grünen Zapfen, der am Abend in die Stille gehört.

Aus der Volksheilkunde

Für traditionelle Anwendungen werden die weiblichen Blütenstände des Echten Hopfens (Humulus lupulus) verwendet. Gesammelter Hopfen sollte sicher bestimmt und für Kissen oder Räucherungen vollständig getrocknet werden.  Bei einer arzneilichen Anwendung sind mögliche Wechselwirkungen und persönliche Gegenanzeigen zu berücksichtigen. Hopfen kann Müdigkeit und Schläfrigkeit fördern. Bei länger anhaltenden Schlafproblemen ist eine medizinische Abklärung sinnvoll.

NÖ: Potzmader Andrea

Der Butternusskürbis – sanfter Herbstbote voller Kraft

Der Butternusskürbis gehört zu den beliebtesten Speisekürbissen. Mit seiner länglichen Form, der cremefarbenen Schale und dem leuchtend orangefarbenen Fruchtfleisch bringt er nicht nur Farbe, sondern auch wertvolle Heilkräfte in die Herbstküche. Sein feiner, nussig-buttriger Geschmack macht ihn zu einem Allrounder in Suppen, Aufläufen oder als Ofengemüse.

🌱 Botanisches

  • Familie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
  • Art: Moschuskürbis (Cucurbita moschata)
  • Herkunft: ursprünglich aus Mittel- und Südamerika
  • Merkmale: birnenförmig, glatte, helle Schale, kleines Kerngehäuse → dadurch besonders viel Fruchtfleisch

💎 Inhaltsstoffe & Heilwirkungen

Der Butternuss ist nicht nur wohlschmeckend, sondern auch nährstoffreich:

  • Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A): wichtig für Immunsystem, Haut und Augen, stark antioxidativ.
  • Vitamin C: stärkt die Abwehrkräfte – gerade wertvoll in der kalten Jahreszeit.
  • Kalium: unterstützt Herz, Kreislauf und reguliert den Blutdruck.
  • Ballaststoffe: fördern eine gesunde Verdauung und Sättigung.
  • Vitamin E & B-Vitamine: wirken antioxidativ, nervenstärkend und regenerierend.
  • Samen: enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Zink und Magnesium – förderlich für Prostata, Haut und Immunsystem.

👉 In der Volksheilkunde gilt der Butternusskürbis als:

  • stärkend und energiespendend, besonders für geschwächte Menschen.
  • leicht verdaulich, daher gut für Kinder, ältere Menschen und bei Magenbeschwerden.
  • harntreibend und reinigend, was Nieren und Blase unterstützt.
  • stimmungsaufhellend, da seine Wärme und Süße das Gemüt positiv beeinflussen – perfekt als „Seelennahrung“ im Herbst.

🍂 Symbolik

Der Butternuss steht wie alle Kürbisse für Fülle, Dankbarkeit und Erdverbundenheit. Mit seiner goldenen Farbe ist er Sinnbild für Sonnenkraft, die in der dunkleren Jahreszeit gespeichert weiterwirkt.

 

Butternusskürbis aus dem Ofen mit Zimt-Honig-Glasur & Walnuss-Crunch

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 mittelgroßer Butternusskürbis
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Honig (oder Ahornsirup für die vegane Variante)
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Muskatnuss (frisch gerieben)
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 50 g grob gehackte Walnüsse
  • 1 Handvoll Granatapfelkerne (optional, für die frische Note)
  • Frische Kräuter zum Garnieren (z. B. Thymian oder Petersilie)

Zubereitung:

  1. Den Butternusskürbis schälen, entkernen und in ca. 2 cm dicke Spalten schneiden.
  2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kürbisspalten darauf verteilen.
  3. Aus Olivenöl, Honig, Zimt, Muskatnuss, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren und über die Kürbisspalten geben. Gut vermengen.
  4. Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 30–35 Minuten backen, bis der Kürbis weich und goldbraun karamellisiert ist.
  5. In den letzten 10 Minuten die gehackten Walnüsse darüberstreuen, sodass sie leicht anrösten.
  6. Vor dem Servieren mit Granatapfelkernen bestreuen und mit frischen Kräutern garnieren.

Wirkung (naturheilkundlich betrachtet):

  • Der Butternusskürbis liefert Beta-Carotin und Kalium – stärkt das Immunsystem, Herz und Kreislauf.
  • Zimt & Muskat wirken wärmend, verdauungsfördernd und stimmungsaufhellend.
  • Walnüsse bringen wertvolle Omega-3-Fettsäuren und kräftigen die Nerven.
  • Granatapfelkerne geben Frische und zusätzliche Antioxidantien.

👉 Ein Gericht, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch Körper und Seele nährt – perfekt für die Herbstküche! 🍂✨

Als ein wunderbarer Herbstkürbis ist der Butternuss weit mehr – er ist ein sanfter Freund für Körper und Seele. Er ist ein kostbares Geschenk der Naturheilkunde in der Übergangszeit vom Spätsommer zum Winter, dank seiner vielen Vitalstoffe, der leichten Verdaulichkeit und seinem freundlichen Erscheinungsbild. 🎃💛